Freitag, 14. Juli 2023

30. Tag: Von Reinfeld nach Reinbek

 14.Juli 2023

die Karte

Der Kringel, la boucle, Die Schleife ist zu! Die 2023 Quest ist geschafft!

frieda) Ich fang heute von hinten an: ca 16 Uhr

In Reinbek habe ich meinen Reiseanbieter gewechselt und werde von einer sehr netten, ortskundigen Frau an einen wunderbaren Badesee geführt:



Der Tonteich!

Mal wieder richtig lange schwimmen, mindestens 22 Grad, ein nettes kleines Schwimmbädchen. Und es ist nur 1.5 km von unserer Unterkunft entfernt.

Es war ein wunderbares letzter Radltag heute. Zuerst auf kleinen Wegen durch Felder und Wiesen, und manchmal auch auf ganz kleinen und ganz leeren Straßen.

Unsere auf dieser Reise letzte 11 Uhr Banane :




ist heute bei mir ein halbes Pfund Kirschen. Ich werde in den nächsten 11 Monaten keine Banane mehr essen!

Und dann kam die geniale Bahnstrecke, darüber wird Manne berichten.

(m) Ok, Friederike!

Gestern Abend war Friederike noch fest davon überzeugt, früh aufzustehen und an dem netten See in Reinfeld zu baden.


Aber Friederikes Schwimmeinlage musste bis heute Abend warten. Siehe oben.

Ostholtstein ist Endmoränenlandschaft. D.h. die Hügel können auch knackig ausfallen.


Doch die letzte Etappe unserer Reise ist sehr angenehm. Sonnig, die Windräder stehen still und die Wege sind großenteils abseits der Bundesstraßen.

Ostholstein ist eher dünn besiedelt, wir kommen gut voran.

Im Schönberger Forst - eben da, wo Friederike die liebgewonnene Tradition der Elf-Uhr-Banane schändlich mit Kirschen verrät, verbirgt sich Ungewöhnliches. Über 30 bronzezeitliche Gräber, zum Teil sehr groß, z.T. noch nicht erforscht, verteilen sich im Waldgelände von Schönberg, im Herzogtum Lauenburg.


Inzwischen solltet Ihr mitbekommen haben, dass ich eine blühende Fantasie besitze, - ich habe einen Grabhügel gesehen. Besser kann man ihn aber offensichtlich im Winter erkennen.


Kurz danach begann der schönste Teil der heutigen Etappe.

Die Route C- des Bahntrassenradweges der Südstormarnschen Kreisbahn, von Trittau nach Glinde. 


Wunderschön immer im Schatten von alten Eichen - und windgeschützt!
Gebaut wurde die Südstormarnsche Kreisbahn 1907 mit dem Ziel den Transport von landwirtschaftlichen Produkten in die Metropole zu verbessern. Was nicht so toll funktioniert hat. 1952 wurde die Bahn stillgelegt und schon in den 50er Jahren ist der erste Radweg auf  der alten Bahntrasse entstanden.


Ein paar hundert Meter nach dem alten Bahnhof Hoisdorf wurden wir aufgehalten.


Barbara und Klaus sind uns entgegen gefahren und begleiten uns die letzten 15 Kilometer nach Reinbek. Im Nu waren wir bei Kaffee und Kuchen - und in einer unseren absoluten Lieblingsunterkünfte. 
Nach einem superleckeren Abendessen muss ich den heuten Tagesbericht aus verständlichen Gründen etwas kürzer ausfallen lassen.
Für Morgen ist "NordArt" auf dem Programm. Barbarba und Klaus haben schon viel davon erzählt. Ich bin sehr gespannt. Und wenn Ihr Lust habt schaut einfach wieder rein. Der Blog endet am Montag. Auch wenn die Quest erfüllt ist.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Eine kleine Schlussbetrachtung

 Frieda) Also dass es zuhause doch am schönsten ist, kann ich nur bestätigen. Vor allem dann, wenn man weg war, und wenn man soooo lange weg...