Mittwoch, 21. Juni 2023

7.Tag: Von Ribe nach Kolding

 21.06.2023

die Karte

(manne) Ribe am Morgen. Wochenmarkt.




Noch ist der Himmel blau. Es ist kühl, ideale Radfahrbedingungen.
Doch kaum haben wir Ribe verlassen, wird es grau im Staate Dänemark. Und noch kühler.
Und windig, sehr windig! 
Doch die alten dänischen Götter sind uns wohlgesonnen (wahrscheinlich haben sie meinen gestrigen Kommentar über ihre neuen "follower" schmunzelnd zur Kenntnis genommen), wir haben den ganzen Tag wieder strammen Rückenwind, höchstens mal 3:00 Uhr. Wir fliegen dahin. Zunächst einmal. 
Heute steht die Querung Jütlands, von der Nord- an die Ostsee an.
Kein Mensch hat uns davor gewarnt, dass Dänemark keineswegs nur hyggelig - sondern auch ganz schön hügelig ist (sorry, der Kalauer musste einfach sein). Es gab sogar eine richtige Bergankunft der Kategorie I. 
Hinter uns wird es dunkelgrau, rechts von uns scheint es zu regnen, aber wir fliegen weiter Richtung Ostsee. Rauf und runter, auf superguten Radwegen, kleinen Ministräßchen, - 


Durch kleine Wäldchen und riesige Felder.
Das Radwegnetz ist wirklich 1a ausgeschildert.

Dänemark ist heute leer. Keine Autos, keine Fahrradfahrer (stimmt nicht 2 Fernradlern sind wir begegnet) - auch in den Dörfern  - niemand. Die Häuser verlassen. 
Erst kurz vor Kolding begegnen wir Menschen. In einem Schulzentrum brummt der Bär - letzter Schultag???
Und zum Schuss geht es noch einmal richtig kräftig nach oben- und dann 3 km nach unten, eine Wahnsinnsabfahrt. Wir sind schon kurz nach 14:00 in Kolding - 69 km waren es heute - und es hat nicht geregnet! Danke schön, Thor!
Koldling bereitet sich auf Mittsommernacht vor. Ganz Kolding? Nein, eigentlich nicht. Vor allem die Schulabsolventen machen sich, gut gerüstet, auf dem Weg zu mittsommernächtlichen Besäufnissen, wie man es aus den Skandinavienkrimis kennt!


Was das Bierkistenschleppen anbelangt herrscht in Dänemark komplette Gleichberechtigung.


Auch wenn die Jungs sichtlich größere Mühe haben.

Und nur wenige 100 m von diesem Bildern entfernt, an unserem Hotel


Sind die ersten Kisten schon abgearbeitet. - Es ist jetzt 19:30. - Kein Wunder, dass in dänisch/schwedischen Krimis, so viele Kids in der Mittsomernacht verschwinden, ins Meer geschubst werden und sich den Kopf irgendwo einrennen.
Wir werden wohl nicht so lange durchhalten.
Vielleicht erleben wir ja am 23.Juni ein St.Hans-Feuer,


Morgen ist Ruhetag! Können wir beide ganz gut gebrauchen. Immerhin haben wir die letzten Tage schon deutlich über 400 km abgefahren. 

Und jetzt Du, Friederike:

frieda):
"Hejhej!"oder auch nur "hej!"

Die tolle, schnelle Segelfahrt war fantastisch, wenn es dann auch noch abwärts ging war der Tacho plötzlich bei 35 km/h. Trotzdem sind die Beine müde, die vergangenen 6 Tage stecken doch auch in den Knochen. Jetzt ruhen wr uns mal ein bisschen aus...obwohl der Reiseleiter hat schon wieder ein komplettes Tagesprogramm vorgelegt: Besichtigung der Burg, Kunstmuseum....und ich muss auch noch die Ostsee begrüßen, das baden kommt hier doch ein bisschen zu kurz.

Kolding ist recht lebendig, hat eine nette kleine Altstadt mit wirklich hyggeligen Fachwerkhäusern.
Das erste Foto ist noch aus Ribe


eines der ältesten Häuser in Kolding:


und viele solche Einblicke in Wohnhäuser, bzw. Kneipen, so wie hier:


Wir haben lecker gesessen, ganz modern Bowls und Pita, und jetzt ist Feierabend.

Hier noch ein Rätsel, vielleicht weiß das jemand? Till? Valle?.....

Auf einer Weide haben wir diese Kühe gesehen, alle hatten um den Bauch herum einen breiten Streifen weißes Fell, fast wie eine Bauchbinde. Alle gleich. Ist das eine bestimmte Züchtung oder hat sich die Natur einen Spaß gemacht? Und warum?


Bis morgen dann, genießt die Sommersonnwende!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Eine kleine Schlussbetrachtung

 Frieda) Also dass es zuhause doch am schönsten ist, kann ich nur bestätigen. Vor allem dann, wenn man weg war, und wenn man soooo lange weg...