11.Juli 2023
Heute war ein Drei-Inseln-Tag. Zealand, Falster, Lolland.
Aber insgesamt ein sehr schöner Tag, der vorletzte in Dänemark.
Aber von Anfang an.
Friederike wird Euch nachher von ihrem frühen Glück erzähen. Während sie zum Badestrand von Prӕstø geht, suche ich eine Bäckerei um für das Frühstück und für den Tagesproviant einzukaufen. In einem Supermarkt werde ich fündig. Es ist 7.45 der Supermarktbereich bereitet sich vor, ist aber noch nicht richtig beleuchtet. Da sind die Dänen echt gelassen. "Komm ruhig rein!"
Nicht ganz einfach für e i n Frühstück einzukaufen. Die Portionierungen sind natürlich fast alle zu groß. Vor allem die Butter. Dann finde ich ein kleines Stück. - Wie es sich später, am Frühstückstisch, unter zur Hilfenahme der Brille herausstellt, ist es Knoblauchbutter. Nicht so ganz unser Standardfrühstück.
9:30 sind wir auf der Straße. Es ist noch angenehm frisch, leichter Rückenwind. Das südliche Zealand ist eher hügelig,
In Vordingsborg bereitet sich der Bär aufs Steppen vor. Hier ist " Party-Woche", wie mir ein Roady erzählt.
Konzerte ohne Ende. Aber natürlich noch nicht um kurz vor 11. D.h. ein Kinderkonzert mit einem netten Mittmachclown war schon zugange.
Von Montag bis Sonntagabend gibt es Konzerte satt. Alles hauptsächlich Dänische Bands.
Sieht super aus! Aber leider, Hamburg ruft!
Vor allem
Blood og Diamanter hätte mich interessiert. Keine Ahnung was das für eine Band ist, aber hört sich vielversprechend an.
In Vordingsborg geht es rüber nach Falster.
4,6 km über die Brücke. Zum Glück ist heute der Wind mäßig. Ich kann mir vorstellen, dass es auf dem schmalen Radweg ganz schön kompliziert werden kann. Wenn Radfahrer entgegen kommen wird es ganz schön eng. Aber da sind die Dänen großartig. Alles läuft sehr rücksichtsvoll ab.
Links vom Radweg ist die Straße und links von der Straße fährt die Eisenbahn über den Stortstrømmen. Das rumpelt ganz schön, wenn ein Eilzug drüber brettert.
Die Strecke auf Falster ist eher etwas zum Meditieren. Am besten man schaltet hirnmäßig auf Standby. Endlos gerade aus, lange, sehr lange Rampen, gut zu fahren aber bei Gegenwind nicht unanstrengend. Dann wieder lange Abfahrten - seltsamerweise nie so lang wie die Aufstiege (gefühlt).
Zur Mittagspause sind wir an der Brücke rüber nach Lolland, ein Brückchen, der Guldborg Sund ist an dieser Stelle sehr schmal.
frieda) Ja, bin ein bisschen geschwommen, aber der Sǿndersǿ ist nicht grad ein Badesee. Unser Hotel liegt traumhaft direkt am See, aber hier ist Schilf und Schlick und Entensch.... Man kann Bötchen fahren, angeln, und ca 1 km weiter ist ein Badestelle- sagt die Dame an der Rezeption. Also wandere ich los, ein schönes Weglein entlang des Schilfgürtels, Kanuvereine und Kleingartenanlagen,
irgendwann hört man dann das typische Kinder-und Jugendlichengejauchze von Badestellen, laute Musik. Es ist ein Steg, ganz okay, Wasserqualität "grünes Licht", man kann sich ein bisschen abkühlen....und dann wieder zurückwandern.
irgendwann hört man dann das typische Kinder-und Jugendlichengejauchze von Badestellen, laute Musik. Es ist ein Steg, ganz okay, Wasserqualität "grünes Licht", man kann sich ein bisschen abkühlen....und dann wieder zurückwandern.
Dagegen heute morgen um halb acht: großes Badeglück!
An der Badestelle in Prӕstø trifft man sich morgens. Freundinnen sitzen mit Kaffebecher auf dem Steg, eine Gruppe älterer Damen (so etwa mein Alter, haha) quasseln, lassen sich ins Wasser gleiten, quasseln weiter. Eine hat den Enkel dabei, der tolle Sprünge ins Wasser macht und alle Omas bewundern ihn. Ein paar Männer bereiten sich auf eine Rudertour vor.
Auch ich werde begrüßt und wir unterhalten uns etwas, die Frauen schwimmen jeden Tag, auch im Winter und an dem Bootshäuschen ist eine kleine Sauna, wo man sich aufwärmen kann.
Beim Glücklichsein-Report müssten die Dänen, also auf jeden Fall die Däninnen - doch auf dem ersten Platz liegen, oder?
Heute Abend wollten wir eigentlich im Hotel essen, genug gelaufen und gefahren heute, aber bis wir in den Speisesaal kamen, war das Vorspeisenbuffet schon ziemlich abgegrast, der Hauptgang wäre demnächst dran. Gerne können wir uns noch setzt, meint ein gestresster junger Kellner. Auf Buffet hatten wir aber gar keine Lust und so sind wir, wie häufig auf dieser Reise mal wieder beim Syer-Italiener gelandet. War okay, es gab sogar Salat! Und das ist in Dänemark überhaupt nicht selbstverständlich.
Abendstimmung am See.
Abendstimmung am See.
Mit einem Aperol Spritz und ein/ zwei Fadøl lässt sich dieser Tag prima verabschieden.








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